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Wacker gewinnt gegen Horsthausen 4:1

Nach 0:1 Rückstand Partie gedreht und ersten Dreier eingefahren

Cedric Köppen konnte aufgrund eines Muskelbündelrisses nicht mitwirken. Das Spiel war aber „Super“, wie die Aufschrift auf seinem T-Shirt zeigt.

Sichtlich enttäuscht war Cedric Köppen, nach seiner Verletzung am vergangenen Sonntag bei Firtinaspor heute nicht mitspielen zu können. Der Verteidiger hatte sich einen Muskelbündelriss zugezogen. Dennoch war er sehr optimistisch, dass seine Mannschaftskollegen das Spiel gegen die SpVgg Horsthausen gewinnen. Wie es letztlich ausgegangen ist, man siehts!.

Wacker legte vor über 200 Zuschauern in den ersten 20 Minuten der Partie mit einem „Power-Play“ richtig gut los. Das Spiel ging nur in eine Richtung. Das sah man auch an den Chancen, die sich die Mannschaft herausspielte. Serhat Cans erster Schuss auf das Tor der Gäste ging nur knapp am Gehäuse vorbei. Horsthausen bekam nach 15 Minuten einen Freistoß aus 20 Metern Torentfernung zugesprochen. Der Schuss landete aber in der Mauer. Trotz der vielen Chancen kam für Wacker wieder das Pech hinzu. Mit einem langen Ball wurde die Abwehr in der 25. Minute überspielt und Marcel Schönherr musste den Ball nur noch zum 0:1 ins Tor befördern. Die Mannschaft fühlte sich wieder an die letzten Spiele erinnert, in denen sie gut spielte und dennoch in Rückstand geriet.

Diesmal aber kam alles anders. Mit einer tollen Einzelaktion setzte sich Elvis Shala auf der linken Seite durch und tauchte vor Torwart Kevin Hug auf, der das 1:1 in der 29. Minute nicht mehr verhindern konnte. Bereits drei Minuten später jubelten die Wackeraner-Fans erneut Elvis Shala zu, der mit seinem zweiten Tagestreffer die Partie zum 2:1 drehte. Sascha Schröder verlängerte den zuvor hereingebrachten Ball mit dem Kopf auf den Torschützen.

Auch der nächste Treffer wurde von der gesamten Mannschaft wieder gut herausgespielt. Julian Ucles Martinez markierte mit einem platzierten Schuss das 3:1 nach 38 Minuten. Kurze Zeit später bemerkte Sascha Schröder, dass Torwart Kevin Hug weit vor seinem Kasten stand und versuchte ihn zu überspielen. Der Ball ging aber über das Tor. Sascha Schröder stellte aber auch diesmal wieder seine gute Form mit einem Tor unter Beweis. Nach einem Freistoß konnten die Gäste den Ball zwar wieder aus der Gefahrenzone bringen, die Flanke von Elvis Shala auf Sascha Schröder aber nicht verhindern. Der Vorsprung konnte so in der 43. Minute auf drei Treffer zum 4:1 ausgebaut werden.

In der zweiten Hälfte war klar, dass Horsthausen mehr für das Spiel tun musste. Das spiegelte sich im Ballbesitz wieder, aus dem die Gäste aber kein Kapital schlagen konnten. Wacker verteidigte aufmerksam, konterte mit guten Spielzügen und zeigte viel Einsatz. Etwas zuviel davon führte zum Platzverweis von Doppeltorschütze Elvis Shala (69.). Erwähnenswert war die souveräne Leistung vom Schiedsrichtergespann um Jasmina von Gratowski vom Nachbarn FC Frohlinde. Wacker kletterte in der Tabelle auf Rang 13.

Weiter geht es am Mittwoch (12.09.2018) um 19.30 Uhr in der Erin-Kampfbahn im Westfalenpokal gegen den drei Klassen höher spielenden Regionalligisten Kaan-Marienborn.(FV)

Auch die Spieler und Trainer unserer zweiten Mannschaft drückten beim Spiel die Daumen. Sie hatten ihr Heimspiel gegen Arminia Sodingen mit 3:2 gewonnen. Torschützen waren Roy Breilmann (2) und Myron Dretakis. Aktuell rangiert das Team in der Kreisliga B1 auf Platz 2. Mittendrin wie immer der 1. Vorsitzende Martin Janicki.
Trainer Aytac Uzunoglu ist noch skeptisch, trägt er doch maßgeblich die Verantwortung für die Entwicklung seines Teams.
Emotionen gehören zum Fußball. „Doppelcoaching“ kurz vor dem 1:1 durch Trainer und Co-Trainer. Ein eingespieltes Duo!

„Druck!“ gehört zur Philosophie der 1. Mannschaft. Pressing ist das Zauberwort. Angreifer und Mittelfeldspieler haben immer Zug zum Tor. Hier starten Shala (10) und Can den nächsten Angriff. Ihre technischen Fähigkeiten fordern jeden Gegner.

Immer eine Bank ist Wackers Bank! Trainer Aytac Uzunoglu hat oft die Qual der Wahl, ist das Team doch sehr ausgeglichen und stark besetzt.