Knappes Aus im Westfalenpokal
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Knappes Aus im Westfalenpokal

Im Achtelfinale des Westfalenpokals musste sich unser SVWO in einem hoch spannenden Spiel gegen den Westfalenligisten FC Iserlohn 46/49 mit 2:3 geschlagen geben.

Vor 130 Zuschauern nahm das Spiel nach 15 Minuten so richtig Fahrt auf. Beide Teams zeigten von Beginn eine hohe Laufleistung. Unsere Erste stieß gezielt über die Außen in Richtung Tor der Iserlohner vor, was immer wieder für Gefahr sorgte. Die Gäste aus dem Sauerland zeigten auch ihre Spielstärke und konnten in der 25. Minute nach einer Flanke auf Lukas Lenz den 1:0 Führungstreffer erzielen.

Unser Team ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. Hätte es in der 34. Spielminute kein Foul an Alexander Wagener gegeben, hätte dieser frei vor dem Iserlohner Torwart gestanden. Das Foul, knapp vor der Linie des Strafraums, ahndete Schiedsrichter Lars Bramkamp mit einer roten Karte. Den anschließenden Freistoß durch Elvis Shala konnte Daniel Dreesen aber parieren. Zwei Minuten später jubelten alle Wacker-Fans über den verdienten Ausgleichstreffer durch Elvis Shala in der 36. Minute. Mit seinem etwas schwächeren „Rechten“ schoß er nach guter Vorarbeit des stark aufspielenden Phil Rosenkranz zum verdienten 1:1 den Ball ins untere linke Toreck.

Nach einer laufintensiven 1. Halbzeit agierten beide Teams nach der Pause zunächst etwas ruhiger. In der 55.Minute bekam die Mannschaft von Trainer Aytac Uzunoglu den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Lukas Lenz erzielte, diesmal nach einer Flanke aus dem Halbfeld, seinen zweiten Treffer in der 55. Spielminute.

Die nächsten Spielszenen gehörten dann wieder unserem Team. Nach einem Freistoß aus der Nähe der rechten Eckfahne gelang wieder der Ausgleich. Die scharfe Hereingabe von Elvis Shala köpfte Alexander Wagener in der 60. Minute zum 2:2 ins kurze Eck. Man konnte der Mannschaft anmerken, dass sie nun unbedingt selbst den Führungstreffer erzielen wollte. Mit dem Selbstvertrauen aus den letzten Westfalenpokal-Spielen versuchten die Wackeraner alles, um zu gewinnen. Ein flacher Weitschuss von Elvis Shala aus 25 Metern ging aber knapp am Tor vorbei.

In den letzten gut sieben Minuten hatte Iserlohn wieder mehr Spielanteile und so gelang Yannik Marks mit einem Sonntagsschuss in der 92. Minute der 2:3 Endstand.

Trotz der Niederlage konnten Spieler und Trainer sehr zufrieden sein. Zum einen, weil mit dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte erlangt wurde. Zum anderen, weil die bisherigen Siege in den Pokalspielen gegen klassenhöhere Teams hochverdient waren. Dies bekundeten die Fans zurecht mit Beifall.

Aufstellung: Tams, Lekic, Franke (73. Queder), Hoffmann, Shala, Breitag, Budde, Bothe (90. Backes), Herder (35. Kitowksi), Wagener, Rosenkranz
Tore: 1:0; 1:1 (36.) Shala, 2:2 (60.) Wagener