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120-Minuten-Turnier im Vest beendet Wacker auf Platz 3

Enge Spiele gegen zwei Westfalenligisten

Zwei Halbfinale, kleines Finale, großes Finale – so einfach war der Turniermodus beim „Schlägel & Eisen Cup“ des SV Vestia Disteln. Zweimal 30 Minuten betrug die Spiellänge. Wacker musste zunächst gegen den Westfalenligisten Spvgg Erkenschwick ran.

Nach dem Tagesturnier in Herten zog Trainer Aytac Uzunoglu ein positives Fazit. „Wir haben aus meiner Sicht in beiden Spielen die reifere Spielanlage gehabt.“ Mit dem zweiten Spiel meinte er das Match um Platz drei gegen den TuS 05 Sinsen, das Wacker nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen mit 4:2 gewann. Keeper David „Katze“ Scholka parierte zwei Elfmeter.

Bei strahlendem Sonnenschein war Wacker aus Sicht der Zuschauer im ersten Spiel gegen Erkenschwick das überlegende Team. Aber manchmal wollen die Bälle vorne einfach nicht rein … So fiel die Entscheidung mit 0:1 gegen unser Team kurz vor Schluss, als sich eine Art Bogenlampe von links außen über Torwart Christopher Ebeling hinweg ins lange Eck senkte. Das war der zweite Schuss der Erkenschwicker überhaupt auf´s Tor. Aber wenn man vorne die Dinger nicht reinmacht … – alte Fußballweisheit …

Der Vorteil, im kleinen Finale zu spielen war, gegen einen weiteren Westfalenligisten anzutreten. Im Finale trafen sich Gastgeber SV Vestia Disteln (Bezirksliga) und die Spvgg Erkenschwick. Vestia hatte zuvor Sinsen ebenfalls nach Elfmeterschießen besiegt.

Wacker trat bis auf Kapitän Moritz Budde und Nico Brehm mit dem kompletten Kader an. Alle Spieler kamen in den beiden Partien mindestens über 60 Minuten zum Einsatz. Einige, wie z.B. Dirk Jasmund und Christian Mengert, die beide überzeugten, mussten auch länger ran. Die Spielführerbinde trugen diesmal Marius Hoffmann und Bastian Fritsch, der nach langer Verletzungspause heute zu seinem zweiten Einsatz kam.

Den letzten Test vor dem Landesliga-Start 2020 gibt es am Sonntag, den 2. Februar um 15 Uhr in der heimischen ERIN-Kampfbahn gegen den FC Brünninghausen. Die Dortmunder sind ebenfalls in der Westfalenliga 2 beheimatet. (STV)

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